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Vorbemerkung

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Sechs Monate war ich von Oktober 1998 bis April 1999 in Calueque, einem kleinen Dorf im Süden Angolas, in einem Minenräumprojekt einer deutschen Hilfsorganisation als Rettungsassistent tätig.

Außer mir war lediglich ein weiterer Deutscher in diesem Projekt eingesetzt. Lutz hatte die Technik der Minenräumung und Vernichtung von Blindgängern in seiner Zeit als Pionier bei der Bundeswehr gelernt. Das Projekt in Calueque hat Lutz von Anfang (ca. Juni 98) bis Ende (ca. August 99) begleitet.

Ziel dieses Projektes war es, einen Trinkwasserkanal, der von eben diesem Dorf Calueque nach Namibia führt, sicher minenfrei zu machen, damit er wieder instand gesetzt werden kann. Als Nebenleistung wurden auch in der Umgebung Gefahren, die von Minen oder Blindgängern ausgingen, beseitigt. 

Meine Aufgabe als Rettungsassistent bestand zum einen in der notfallmedizinischen Absicherung der Räumarbeiten, zum anderen in der allgemeinmedizinischen Versorgung der 35 einheimischen Mitarbeiter und ihrer Familien. Das nächste Krankenhaus lag in etwa 70 km Entfernung in Namibia. Zudem habe ich Lutz bei den logistischen Aufgaben ein wenig den Rücken freigehalten, so dass er sich mehr auf die Minenräumung konzentrieren konnte.

Wenn Sie oder Ihre Organisation für ein solches oder ähnliches Projekt einen auslandserfahrenen Rettungsassistenten suchen, der sowohl Erfahrung in Minenräumprojekten als auch in der Ausbildung von Sanitätern hat - über eine kurze Nachricht an mich würde ich mich freuen.


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