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Vernichtung

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Gut, nun sind die Minen und UXOs aus dem Erdreich, den Orten entfernt, aus den Feldern geholt - und nun?

Nun schlägt die Stunde der Sprengmeister. Die einfachste und effektivste Methode Sprengstoff unbrauchbar zu machen, ist ihn zu sprengen. Nur eben nicht um eine Brücke hochzujagen, Gliedmaßen abzureißen, Infrastruktur zu zerstören, sondern kontrolliert weit außerhalb besiedelter Bereiche (so es möglich ist). Manchmal ist der Zustand der Munition auch so bedenklich, dass eine Sprengung am Fundort durchgeführt werden muss. Aber auch dies ist allemal besser als wenn die Munition irgendwann von alleine explodiert; denn durch geeignete Massnahmen kann die Sprengwirkung minimiert werden, die Anwohner können aus dem Gefahrenbereich gebracht werden, Wertvolles in Sicherheit gebracht werden.

Hier sehen Sie die Sprengung von Munition und Minen, die im Ort Gabiley gefunden wurden. Die Sprengung erfolgte etwa 5 km außerhalb des Ortes in unbesiedeltem Gebiet in einem tief gelegenen Wadi. Sprengverantwortlicher war Jürgen (Stiftung St. Barbara), assistiert hat ihm Bob von MAG, der diese Gelegenheit gleich nutzte um seine Schüler aus den Reihen der Polizei von Somaliland darin auszubilden.

Vorbereitung der Sprengung, links Jürgen (SSB) und Olaf (THW) Bob bei der Vorbereitung eines Lochs für zu sprengende Munition Die Explosion aus 500 Metern Entfernung Der Wadi danach - Jürgen ist sichtlich zufrieden

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